The Praying Evangelist – Der Ruf ins Gebet

In der Bibellese ist mir heute eine Stelle wichtig geworden, in der es um einen Sämann geht, der Samen ausstreut. (Lukas 8, 11 – 15)

Im guten Boden ist der Wachstum ganz supi, doch an anderen Stellen gibt es verschiedene Schwierigkeiten.

An anderen Tagen habe ich schon viel darüber nachgedacht, wie wahrscheinlich einige von uns, welcher Boden mein eigenes Herz ist, ich selbst bin?

Bin ich fruchtbarer Boden, auf dem das Wort Gottes gut Raum findet um Frucht zu tragen? – So ist ja beispielsweise auch an anderer Stelle von der Frucht des Geistes die Rede. (vgl. Galater 5, 22 – 23)

Auch der Gläubige selbst wird oft mit einem Baum verglichen, ein starker Baum, an Lebendigen Wassers gepflanzt, der Frucht bringt zu seiner Zeit. (vgl. Psalm 1)

Doch heute sehe ich im Gleichnis mit dem Sämann, der den Samen ausstreut, vor Allem den Wert von Gebet.

„Das ist aber das Gleichnis: Der Same ist das Wort Gottes.“

Die aber an dem Wege sind, das sind, die es hören; darnach kommt der Teufel und nimmt das Wort von ihrem Herzen, auf daß sie nicht glauben und selig werden.“

Hier können wir beten für Schutz, auf dass der schutzlose Samen nicht vom Feind geraubt wird.

„Die aber auf dem Fels sind die: wenn sie es hören, nehmen sie das Wort mit Freuden an; und die haben nicht Wurzel; eine Zeitlang glauben sie, und zur Zeit der Anfechtung fallen sie ab.“

Doch sie fallen nicht ab in der Anfechtung, sondern weil sie Boden keine Wurzeln schlagen konnten.

Hier können wir beten für die Transformation des Bodens.

„Das aber unter die Dornen fiel, sind die, so es hören und gehen hin unter den Sorgen, Reichtum und Wollust dieses Lebens und ersticken und bringen keine Frucht.“

Doch eine Rose kann blühen in einem Meer aus Dornen.

Hier können wir beten für Fokus.

Es gibt immer genug, und manchmal noch mehr, worüber man sich Sorgen kann, und Zerstreuung und Verlockungen sind auch an allen Ecken zu finden.

Hier können wir beten für den Fokus dem Licht des Herrn entgegen zuwachsen und sich nicht im Dunkel der Dornen zu verirren, was wichtig ist, vor allem dann, wenn es keine Rose ist.

Der Sämann wirkt nicht alleine.

Der Sämann sät. Der Wind des Herrn trägt den Samen. Der Herr selbst schenkt Wachstum.

Und das Gebet hilft dabei die Umgebung zu bereiten.

Und so gilt schließlich:

„Das aber auf dem guten Land sind, die das Wort hören und behalten in einem feinen, guten Herzen und bringen Frucht in Geduld.“

❤️

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